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| Begriff | Definition | |
| Komplement |
Der Komplementär ist der voll haftende Gesellschafter einer
Kommanditgesellschaft. Seine Haftung umfasst sein gesamtes Vermögen.
Übernimmt eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) die
Stellung eines Komplementärs, ist das Haftungsrisiko auf das
Gesellschaftsvermögen begrenzt.
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| Leerstand |
Flächen in einem Gebäude, die weder bewohnt noch vermietet sind.
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| Leistungsbilianz |
In der Leistungsbilanz werden die Werte der tatsächlichen
wirtschaftlichen Entwicklung der Fonds den prospektierten Werten
gegenübergestellt.
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| Leverage (=Hebel) |
Der Leverage gibt den Fremdkapitalanteil an der Finanzierung einer
Investition in Prozent an. Ein hoher Leverage kann den Ertrag für die
Eigenkapitalgeber eines Investments aufgrund des tendenziell
günstigeren Fremdkapitals "hebeln". Dies kann jedoch bei einem
negativen Verlauf des Investments auch eine Gefahr darstellen, wenn die
Zins- und Tilgungsleistungen nicht mehr erbracht werden können. Das
Fremdkapital ist gegenüber dem Eigenkapital vorrangig zu bedienen.
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| Liquiditäts- und Ertragsprognose |
In der Liquiditäts- und Ertragsprognose werden die prognostizierten
Einnahmen und Ausgaben der Fondsgesellschaft über die geplante Laufzeit
des Fonds dargestellt. Aus dieser Rechnung werden sowohl die laufenden
jährlichen geplanten Ausschüttungen an die Anleger als auch die
Liquidität ersichtlich. Ebenso werden die steuerlichen Ergebnisse der
Fondsgesellschaft erläutert, die Grundlage der Besteuerung der Anleger
sind.
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| Liquiditätsreserve |
"Bar" verfügbare Mittel einer Gesellschaft, die ohne die Beachtung von
Kündigungsfristen sofort zur Verfügung stehen und in der Investitions-
und Betriebsphase für unvorhergesehene Kosten bereitgehalten werden.
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| Listing |
Notierung eines Unternehmens an der Börse.
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| Lloyd´s Register |
Eine der großen Klassifikationsgesellschaften ("Schiffs-TÜV") der Welt mit Sitz in London.
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| Loss of Hire-Versicherung |
Versicherung, die die Schifffahrtsgesellschaft gegen Charterausfall aufgrund technischer Ausfallzeiten schützt.
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| Länge (eines Schiffes) |
Bei den Hauptabmessungen des Schiffes wird die Länge entweder über die
gesamte Länge ("Länge über alles") oder über die kürzere Wasserlinie
("In der Wasserlinie") oder - noch kürzer - zwischen Ruderschaft und
vorderem Ende der Wasserlinie ("Zwischen den Loten") angegeben.
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| Marktmietzins |
Miete, die auf dem freien Markt für ein vergleichbares Mietobjekt erzielt werden kann.
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| MDAX |
Im Dax, dem bekanntesten deutschen Aktienindex, sind die 30 größten und
umsatzstärksten deutschen Aktienwerte erfasst. Die 70 nächstgrößten
bzw. umsatzstärksten Aktien sind im MDAX aufgelistet.
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| Mezzanine Finanzierung |
Diese
Finanzierungsform nimmt eine Mittelstellung zwischen Eigenkapital und
Fremdkapital ein. Sie kommt vor allem dann in Betracht, wenn eine
Direktbeteiligung nicht möglich ist, andererseits die
Eigenkapitalausstattung eine weitere Aufnahme von Kreditmitteln nicht
zulässt - z. B. infolge starken Wachstums.
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| Nebenkosten |
Als sogenannte "Nebenkosten" bezeichnet man die neben der Miete/Pacht
vom Mieter zu zahlenden Bewirtschaftungskosten eines Objektes. Dazu
gehören z.B. Verwaltungsgebühren, Versicherungen, Müllabfuhr- und
Straßenreinigungsgebühren, Hausmeisterkosten oder Hausreinigungskosten.
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| Nebenwerte |
Aktien von kleineren und mittelgroßen Gesellschaften (vgl. Small und Mid Caps).
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| Panamax-Schiff |
Containerschiff, das gerade noch den Panama-Kanal passieren kann. Maximale Abmessungen: 294,13 m Länge; 32,31 m Breite; 12,04 m Tiefgang, ca. 80.000 tdw. Engpass sind die Schleusen.
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| Platzierungsgarantie |
Eine Garantie, die die Einzahlung des als Eigenkapital festgelegten
Betrages einer Fondsgesellschaft zu einem bestimmten Zeitpunkt
sicherstellt.
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| Reefer |
ein Kühlschiff
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| Rendite |
Kennzahl zum Vergleich der Vorteilhaftigkeit von Kapitalanlagen. Bei
geschlossenen Fonds bezieht sich die Rendite auf das jeweils gebundene
Eigenkapital. Die Rendite geschlossener Fonds ist nicht zu vergleichen
mit der Effektivverzinsung festverzinslicher Wertpapiere. Je mehr
Prognosewerte in die Renditeberechnung einfließen, umso größer wird der
Gestaltungsspielraum. Haupteinflussfaktoren sind z.B. die Länge des
gewählten Prognosezeitraumes, die angenommene Inflationsrate, die
angenommenen Konditionen einer Anschlussfinanzierung nach dem Auslaufen
der ersten Festzinsvereinbarung und der geschätzte Veräußerungserlös am
Ende des Prognosezeitraums. Siehe auch "Interner Zinsfuß".
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| Rentenfonds |
Investmentfonds, der ausschließlich oder überwiegend festverzinsliche
Wertpapiere (Rentenpapiere) enthält. Geeignet für Anleger, die stetige
Erträge anstreben. Rentenfonds weisen im Vergleich zur Direktanlage ein
wesentlich eingeschränktes Kursrisiko auf. Das Fondsmanagement
übernimmt für den Anleger u. a. die Analyse und Auswahl der
Rententitel, Rentenmärkte, Kapitalmarktrenditen, Nominalzinsen und
Laufzeiten.
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| Glossary V2.0 | ||