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| Begriff | Definition | |
| Abschreibung / AfA |
Die AfA (Absetzung für Abnutzung) soll den Wertverlust für die
allgemein verwendbaren Anlagegüter widerspiegeln. Die Berechnung
erfolgt nach gesetzlichen Vorschriften. Dieser Wertverlust wird als
Aufwand in der jährlichen Gewinn- und Verlustrechnung über die
Abschreibung berücksichtigt. In der AfA-Tabelle werden die gewöhnlichen
Nutzungsdauern der gebräuchlichsten Anlagegüter dargestellt.
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| Agio |
Aufgeld, das beim Kauf von Fondsanteilen erhoben wird. Das Agio -
üblicherweise in Höhe von 5 % - ist auf die jeweilige Zeichnungssumme
zu zahlen.
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| Anteilsklasse |
Ein
Investmentteilfonds kann mehrere Anteilsklassen (z. B. A, B) haben.
Diese können sich z. B. in der Ertragsverwendung (thesaurierend oder
ausschüttend) unterscheiden.
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| Ausflaggung |
Eine Reederei lässt ein Schiff in das Schiffsregister eines anderen Staates eintragen, um Schiffsbetriebskosten wie Personalkosten, Sozialbeiträge und Lohnsteuern zu reduzieren und nicht den deutschen Bemannungsvorschriften unterworfen zu sein.
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| Ausgabepreis |
Im
Bereich der Investmentfonds setzt sich der Ausgabepreis eines Fonds
zusammen aus dem Anteilswert zuzüglich des Ausgabeaufschlags.
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| Baisse |
In der Baisse sinken die Wertpapierkurse einzelner Marktbereiche oder
des Gesamtmarktes über einen mittleren bis längeren Zeitraum. Gegensatz
zu Hausse.
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| Bonität |
Zahlungsfähigkeit einer Person
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| Cap Rate (Kapitalisierungsrate) |
Mit der Kapitalisierungsrate wird die Anfangsrendite einer Immobilie in Prozent gemessen.
Cap Rate = Jahresnettomiete/Anschaffungskosten | |
| Dachfonds |
Investmentfonds, der das Fondsvermögen wiederum in anderen Fonds
anlegt. Auf diese Weise kann eine besonders breite Risikostreuung
erzielt werden.
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| Dachhedgefonds |
Dachhedgefonds investieren in ein bereits diversifiziertes Portfolio
aus Hedgefonds. Der wesentliche Vorteil liegt in der Vielfalt, da sich
ein Dachhedgefonds einer Reihe unterschiedlicher Investitionsstrategien
bedient. Siehe auch Diversifikation.
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| Deckungskapital |
In der Lebensversicherung werden während der gesamten
Versicherungsdauer gleich bleibende Beiträge erhoben und nicht dem
Risiko entsprechend von Jahr zu Jahr angepasst. Damit der
Versicherungsanspruch erfüllt werden kann, müssen die anfänglich zuviel
erhobenen, für die Deckung der Sterbefall-Leistungen nicht benötigten
Beitragsanteile (= Sparbeiträge) zurückgestellt werden. Diese mit der
Garantieverzinsung angelegten Sparbeiträge bilden das Deckungskapital.
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| Disagio |
Die Differenz zwischen Darlehensnennbetrag und dem ausgezahlten Betrag. Wichtig bei der Berechnung des Effektivzinssatzes.
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| Diversifikation |
Die Streuung des Vermögens über verschiedene Investitionsobjekte zur
Senkung des Risikos und zur nachhaltigen Erzielung einer hohen Rendite.
Im Gegensatz zum Investitionsrisiko, das mit einem einzelnen
Investitionsobjekt verbunden ist, kann man mit einer Streuung in
verschiedene Investitionsobjekte bestehende Risiken deutlich
minimieren. Wenn sich unter mehreren Investitionen eine
unterdurchschnittlich entwickelt, beeinflusst diese die Performance des
gesamten Vermögens entsprechend weniger.
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| Divestment |
Verkauf von Unternehmensanteilen ("Exit").
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| Dividende |
Der je Aktie anteilig ausgeschüttete Gewinn. Die Höhe der Dividende
wird durch den Aufsichtsrat beschlossen. Ein genereller Anspruch auf
Ausschüttung besteht nicht.
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| Doppelbesteuerungkommen |
Abkommen zwischen zwei Staaten zur Vermeidung der Doppelbesteuerung. Im
DBA wird das Besteuerungsrecht für bestimmte Einkunftsarten zwischen
den Staaten geregelt. Das Besteuerungsrecht wird für eine bestimmte
Einkunftsart grundsätzlich entweder dem Wohnsitzstaat des
Steuerpflichtigen oder dem Quellenstaat der Einkünfte zuerkannt.
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| Due Diligence | Detaillierte
Untersuchung, Prüfung und Bewertung eines potenziellen
Beteiligungsunternehmens als Grundlage für die Investitionsentscheidung.
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| Effektivzins |
Nach der Preisangabenverordnung (PAngV) muss bei Krediten als Preis die
Gesamtbelastung pro Jahr in Prozent angegeben werden. Mit Hilfe des
Effektivzinses können Darlehensangebote mit gleicher Zinsfestschreibung
verglichen werden. In der Effektivzinsermittlung werden neben dem
Nominalzinssatz weitere Faktoren wie Zinsvorauszahlung,
Tilgungsfreijahre, Tilgungssatz, Art der Tilgungsverrechnung etc.
berücksichtigt.
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| Eigenkapitalquote |
Das Eigenkapital wird bei der Eigenkapitalquote in Verhältnis zur
Gesamtinvestition gesetzt. Aufgrund des Leverage-Effekts hat eine
niedrige Eigenkapitalquote ein hohes Risiko für den Anleger zur Folge.
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| Entnahmeplan |
(auch Auszahlplan) Regelmäßige
Auszahlung aus dem Investmentdepot. Der auszuzahlende Betrag wird durch
Verkauf der entsprechenden Anzahl von Anteilen finanziert.
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